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Aktuelles

03.12.2018
Trauer braucht Raum und einen würdigen Rahmen

 

Am 20. November 2018 haben wir bei umano wieder der Verstorbenen gedacht, die wir in ihren letzten Lebensjahren betreut und gepflegt haben. Gemeinsam mit Angehörigen gestalteten wir das traditionelle umano-Lichterfest.

 

Wir bauen durch unsere Arbeit auf eine ganz natürliche Weise Nähe zu unseren Patienten und Senioren auf, denn wir erfüllen unsere Pflege- und Betreuungsaufgaben mit viel Herz. Wenn unsere Patienten uns dann verlassen, sind auch wir traurig. Deshalb laden wir Angehörige ein, um gemeinsam der Trauer einen würdigen Rahmen zu geben. Für jeden in diesem Jahr Verstorbenen gestalteten wir einen Gedenkstein mit seinem Namen und bauten sie zu einem Steinkreis auf. Es wurde jeder Name einzeln verlesen und eine Kerze dazu angezündet. Die Stille dieses Moments gab dem Gedenken an ihn oder sie angemessenen Raum. So entstand eine sehr berührende Stimmung, in der die Wertschätzung füreinander und für das Leben greifbar wurde.

 

Der Anblick des Todes ist aus unserem Leben verschwunden. Wir haben das Privileg, im Frieden und mit moderner Medizin zu leben. Die Sterblichkeit und der Tod ist in unserer Gesellschaft nicht mehr so deutlich sichtbar, wie zum Beispiel in Zeiten von Krieg oder mangelhaften medizinischen Verhältnissen. Als Alter oder auch als Todkranker, gleich welchen Alters, zu Hause im Kreise der Familie sterben, persönliches Abschiednehmen von einem Verstorbenen – das ist in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr alltäglich. Und doch ist er so ungemein wichtig, der Umgang mit dem Tod. Jeder Mensch, der in einem Beruf arbeitet, in dem er Sterbende begleitet, entwickelt einen tiefen Respekt vor dem Leben. Denn was kann mehr Mut zum Leben machen, als das Bewusstsein der unausweichlichen Sterblichkeit eines jeden von uns? Was kann eine bessere Aufforderung an uns sein, als das Wissen, dass noch Leben vor uns liegt?

 

Diese Gedanken drückt auch das „Märchen von der traurigen Traurigkeit“ von Inge Wuthe aus, das wir zum diesjährigen Lichterfest vorgetragen haben. Darin ist die Traurigkeit untröstlich traurig, weil alle sie so furchtbar finden. Sie trifft auf die Hoffnung, die ihr erklärt, dass sie, die Traurigkeit, nötig ist. Weil sie jedem helfen kann, sich aus seinem inneren Gefängnis zu befreien. Die Hoffnung bietet der Traurigkeit an, sie von nun an zu begleiten, damit die Mutlosigkeit keine Macht gewinnt.

 

Für uns alle war das diesjährige Lichterfest ein sehr berührendes und stärkendes Erlebnis. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die daran teilgenommen haben.

 

Wenn Sie umano noch nicht kennen, dann sind Sie herzlich eingeladen, sich in einem Beratungsgespräch unverbindlich über uns und verschiedene Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten zu informieren.

 

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